Stadtteilzentrum Rahlstedt  e.V.

Gemeinnütziger Verein für Rahlstedt


Berührende Lesung des schwedisch-deutschen Schriftstellers
Torkel S Wächter aus dessen biografisch-dokumentarischem Roman

"Meines Vaters Heimat. - Was er mir nie erzählte":

Am Mittwoch, 20.4.2022, 19.30 Uhr fand in Hauptgebäude des Gymnasiums Rahlstedt die vom Verein
"Stadtteilzentrum Rahlstedt e.V." initiierte und organisierte Lesung von Torkel S Wächter statt.
Hier eine kleine Bilderstrecke (Anklicken: groß). Anschließend ein Kurzbericht von der Veranstaltung.


Torkel S Wächter, 1961 geborener Sohn eines nur mit knapper Not dem Naziterror nach Schweden entkommenen Hamburger Juden, weiß nur wenig von seiner jüdischen Identität, als er viele Jahre nach dem Tode seines Vaters auf dem Dachboden in zahlreichen Kisten Briefe, Tagebuchnotizen und Bilder findet, die unabtrennbar zu seiner Vor-Vergangenheit gehören. Mit der Entdeckung, Enträtselung und Rekonstruktion der oft in Sütterlinschrift überkommenen schriftlichen Hinterlassenschaft des „Mannes, der später mein Vater wurde“ (Wächter), findet ein Prozess der posthumen Annäherung zwischen Vater und Sohn statt. Die von Wächter gelesenen Ausschnitt machten die verschiedenen Zeitebenen des Buches deutlich: Die Briefe des Vaters Walter aus dem Konzentrationslager Fuhlsbüttel, seine späteren Aufzeichnungen über die Aufenthalte in Italien, seine anschließende Flucht über Dänemark nach Schweden 1939, das Erleben Torkel Wächters bei der Begegnung mit den Audzeuchnungen seines Vaters und die Entwicklung seiner Gefühle gegenüber dem Land, das seinen Vater mit dem Tode bedroht hatte und für den Tod der Großeltern verantwortlich war.
Die gut besuchte Lesung wurde eingeleitet durch den Vorsitzenden des Vereins, Günter Frank, und ein kurzes Hinführungsreferat von Volker Wolter, Pressesprecher des Vereins. Ein kleines Chor-Ensemble des Gymnasiums Rahlstedt unter Leitung von Clemens Bergemann sang ein Lied, das sich Torkel Wächter ausdrücklich gewünscht hatte, in Erinnerung an seinen Vater. Eine Kollage mit Fotos der Familie Wächter aus "guten Tagen" (viele Vertreter dieser Familie wurden von den Nationalsozialisten ermordet) beendete den berühenden Vortrag.
Die interessierten Nachfragen der Besucher im Anschluss zeigten die Betroffenheit und die Aktualität des Themas.
In der Buchhandlung Heymann werden Exemplare des Buches weiterhin vorgehalten.

 



 

***

 

14.4.2019: Presseerklärung des Vereins "Stadtteilzentrum Rahlstedt e.V" zum Start der "Machbarkeitsstudie" eines Stadtteilzentrums in der Schweriner Straße: Hier klicken

Bitte beachten Sie die Menü-Punkte zum Datenschutz!


(C) Foto: Bertold Fabricius


 

Auf Einladung unseres Vereins:

Kultursenator Dr. Carsten Brosda war da : "Kulturstadt Hamburg". Vortrag am 10.9. im Foyer des  FORUMS GYMNASIUM RAHLSTEDT

.


Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Vereins Günter Frank gab Volker Wolter als Kurator des Liliencronzimmers (im Hintergrund des Fotos zu sehen) eine kurze Einführung in das Leben und Werk des bekannten Rahlstedter Lyrikers der Jahrhundertwende Detlev von Liliencron.


Den Hauptteil des Abends bildete der Vortrag von Dr. Brosda zur „Kulturstadt Hamburg“. Er gab darin einen Überblick über die Schwerpunkte und Strukturen der Hamburger Kulturpolitik. Insbesondere am Beispiel der Elbphilharmonie machte er deutlich, welche Strahlkraft von so genannten kulturellen „Leuchtturm-Projekten“ ausgeht, wie wichtig aber auch „Kultur in der Breite“, also in den Stadtteilen, ist, wie das Verhältnis zwischen kulturellem Engagement der Stadt und der Bezirke aussieht und welche Perspektiven sich daraus ergeben können.

In der anschließenden Aussprache ging es natürlich auch um die in Rahlstedt besonders aktuelle Frage eines „Stadtteilzentrums“. Senator Brosda machte deutlich, dass er von diesem Vorhaben weiß, im Rahmen des von ihm verwalteten Kulturhaushalts aber keine finanziellen Spielräume zur unmittelbaren und umfassenden Hilfe hat.

Unser Verein „Stadtteilzentrum Rahlstedt e.V.“ sieht in dieser Veranstaltung und in den vielen weiterhin stattfindenden Gesprächen mit den politischen Entscheidungsträgern wichtige Mosaiksteine für die aus unserer Sicht überfällige Etablierung eines Zentrums, das die kulturelle und soziale Arbeit der Vereine und Einzelanbieter in unserem Stadtteil fördern und durch eine bessere räumliche und technische Infrastruktur weiter professionalisieren will.




***


Gut besuchte und erfolgreiche MITGLIEDERVERSAMMLUNG am  20.März 2018, Ergebnisse zu einigen Tagesordnungspunkten:

 

 

7.       Bericht der Kassenprüfer: Die Kassenprüfer habe keinerlei Beanstandungen zu vermelden und empfehlen die Entlastung von Kassenwartin und Vorstand

9.       Entlastungen: wurden durch die Mitgliederversammlung jeweils einstimmig erteilt

10.     Wahlen

a.       Wahl des/der 2.Vorsitzenden: erneut Herr Egin (einstimmig)

b.       Wahl des Kassenwarts/der Kassenwartin: Frau Ewert    (einstimmig)

c.       Wahl von 3 Beisitzern/Beisitzerinnen: gewählt wurden als Beisitzer Frau Schmidt, Herr Wolter und Herr Schuy (jeweils einstimmig)

12.     Verabschiedung einer Resolution zum Stadtteilzentrum in Rahlstedt: Der vorgelegte Entwurf wurde intensiv diskutiert. Mehrheitlich wurde entschieden, ihn einer Redaktionsgruppe zur Überarbeitung zu übergeben. Eine Verabschiedung fand dementsprechend nicht statt.

  ----------------------------------


Erfolgreicher Verlauf des WORKSHOPS am 13.Januar 2018!

Wie angekündigt, hat unser Verein mit zahlreichen Interessenten im Rahlstedter Raum (Vertretern von Vereinen und Institutionen , Einzelanbietern und anderen Interessenten) am Sonnabend, 13.Januar 2018, einen vierstündigen Workshop zur inneren Ausgestaltung eines Stadtteilzentrums in Rahlstedt veranstaltet. Die Ergebnisse dieses Workshops veröffentlichen wir an dieser Stelle in 2 PDF-Dateien (Download):

 



 

Zu unserem Verein "Stadtteilzentrum Rahlstedt"

Im April 2017 haben sich 10 Rahlstedterinnen und Rahlstedter zusammengefunden, um eine lang existierende Vision endlich Wirklichkeit werden zu lassen: Ein Stadtteilzentrum, das sich einerseits als Service-Agentur für die vielen bereits in Rahlstedt existierenden Bürger-, Kultur- und Sportvereine versteht, damit deren Aktivitäten einen zentralen "Ort" bekommen, andererseits aber auch den Wunsch nach Mitgestaltung des sozialen und kulturellen Geschehens in Rahlstedt hat :

Ein Haus, möglichst nahe dem Zentrum von Rahlstedt oder sogar "mittendrin", in dem  im bunten Wechsel und auch zur gleichen Zeit Ausstellungen, Theateraufführungen, Lesungen, Sportliches usw. stattfinden. Gleichzeitig soll aber auch Einzelpersonen die Möglichkeit gegeben werden, uns Rahlstedtern das zu bieten, worin man "stark" ist: Kurse, Gesprächskreise, Exkursionen ...

Das Stadtteilzentrum Rahlstedt ist ein eigenständiger Verein, will aber auf keinen Fall Konkurrent für die vielen erfolgreichen und zum Teil bereits sehr lange existierenden Vereine sein. Das Zauberwort ist auch hier "Synergie", die ihre Stärke daraus bezieht, dass alle, bei Beibehaltung ihrer Identität und Ausrichtung, am selben Strang ziehen, um unserem großen Stadtteil ein noch lebendigeres und vielfältigeres Profil zu geben. 


Kultur

Niemand muss die Kultur erst nach Rahlstedt tragen,

auch ein "Stadtteilzentrum Rahlstedt" nicht. Sie ist nämlich schon da und präsentiert sich bereits vielfältig: In den Veranstaltungen der Rahlstedter Kulturwochen (Kulturverein), in den "Werksgesprächen" des KulturWerks, in Ausstellungen auf der Straße oder in den Räumen der jeweiligen Vereine, z.B. des Bürgervereins. Ein "Stadtteilzentrum" kann dieses alles auf einen Ort fokussieren und damit den Austausch deutlich beleben. Genau das haben wir vor.

Zusammenleben

Rahlstedt ist Vielfalt.

Diese gilt es auszubauen, ohne dass der soziale Zusammenhalt leidet. Das ist kein leichter Spagat: Alteingesessene Rahlstedter und Neuankömmlinge, Alte und Junge, Bewohner in den größeren Wohngebieten und in den Bereichen mit Einzelhausbebauung: Da liegen manchmal auch gegenläufige Interessen vor. Diese werden durch das "Stadtteilzentrum Rahlstedt" nicht aufgehoben, vielleicht aber konstruktiv thematisiert.Vor allem aber suchen wir nach dem Gemeinsamen.  

Sport

Der Sport hat in Rahlstedt großes Gewicht

und ist mit den verschiedenen Sportvereinen sehr gut aufgestellt. Den Jugendlichen in unserem Stadtteil wird damit etwas geboten, das ansonsten eher fehlt: Orte der Begegnung und der gemeinsamen Aktivitäten. Hier kann ein "Stadtteilzentrum Rahlstedt" flankierend tätig sein.

 

 

 

25930